
Das meldet das Landratsamt auf seiner Webseite: www.landkreis-erding.de/Home/Pressemitteilungen.aspx?rssid=187185AE-E789-49A6-812C-8CAC7572B708:
"Zum Monatsanfang gewährt das Landratsamt allen Asylbewerbern mit akutem Bedarf an Bargeld einen pauschalen Vorschuss in Höhe von 50 Euro pro Leistungsberechtigtem. Somit können auch Kleinstbeträge in allen Geschäften des Landkreises in bar bezahlt werden.
Mit dieser unbürokratischen Unterstützung soll der Zeitraum überbrückt werden, bis die bereits geplante, anteilige Bargeldauszahlung am Bankautomaten technisch umgesetzt werden kann."
Wie diese "unbürokratische Unterstützung" aussieht, können Sie hier nachlesen: www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/kommunal-pass-anstehen-fuer-euro-1.3015821
"So sieht sie also aus, die Flexibilität der ganz speziellen Erdinger Flüchtlingsbürokratie: Ob Frauen mit Babys auf dem Arm, Familienväter oder Alleinstehende – Hunderte Flüchtlinge aus dem Landkreis sind am Mittwoch stundenlang angestanden, um nach einem ganzen Monat ohne einen Cent Bargeld nun 50 Euro pro Erwachsenen und 20 Euro für jedes Kind zu erhalten. Manche haben beim Warten für diese "unbürokratische" Bargeldauszahlung, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt heißt, aber auch den ganzen Tag vor der Tür zur Fachstelle Asyl verplempert. Ein System, wer wann eingelassen wurde, war weder für die Wartenden noch für Beobachter erkennbar."
Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen ist grundsätzlich gegen die Einführung des Kommunal Pass. So wird dieser in vielen kleinen Geschäften des Landkreises nicht angenommen. Auch Busfahrkarten können nur mit sehr großem Aufwand bezahlt werden. Wir plädieren dafür, in Zusammenarbeit mit den Helferkreisen, mehr Geflüchtete davon zu überzeugen, ein Konto zu führen. Dann könnten die Leistungen mit geringstem bürokratischem Aufwand überwiesen werden. Im Landkreis Freising wird dies sehr erfolgreich so gehandhabt.
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