
Vielen Dank für die kritische Berichterstattung aus der letzten Sitzung des Marktgemeinderats Isen. Ich denke, es ist gut zu lesen, dass sich das Gremium auch kritisch auseinandersetzt und das gemeinsame Ziel, für Isen gute Politik zu machen, auch kontrovers diskutiert wird.
Ich möchte sehr gerne das Ende Ihres Artikels ergänzen. Da steht: "Dass das Thema den Grünen-Gemeinderat besonders interessiert ist nicht verwunderlich: Geiger ist immerhin zweiter Vorsitzender des Sportvereins". Außerdem bin ich Bürger und Gemeinderatsmitglied in Isen. In Isen gibt es einige zu klärende Fragen, einige zu verbessernde Dinge. Die Verkehrssituation ist teilweise sehr unbefriedigend, gerade für FussgängerInnen ist es in Isen sehr schwierig und umständlich von A nach B zu kommen, teilweise auch gefährlich. Wenn sie noch Kinderwägen mit sich führen oder Rollatoren kann der Fussweg zum Hindernislauf werden. Der Marktplatz ist als zentraler Ort kein Schmuckstück, vor allem keines an dem man sich gerne aufhalten und verweilen möchte. Und noch viele Themen mehr brennen den IsenerInnen auf den Nägeln. Einige dieser Themen werden wohl in dem Untersuchungsentwurf behandelt sein. Und deshalb kann ich es kaum erwarten, diesen zu lesen. Um auf möglichst breiter Basis eine Diskussion über die städtbaulichen Möglichkeiten in Isen führen zu können. Um möglichst grundlich und umfassend abschätzen zu können, was möglich ist. Gerade in den Ferien hätten beruflich tätige Gemeinderäte einfach auch mehr Zeit, sich gründlich mit der Untersuchung auseinandersetzen zu können. Und deshalb bin ich schon gespannt und erwarte ungeduldig die Weitergabe dieser Untersuchung.
Ich habe Verständnis für datenschutzrechtliche Bedenken. Ich kann verstehen, dass ein so umfassendes Werk natürlich nicht innerhalb eines Tages vom Bürgermeister gelesen werden kann. Aber ich kann nicht verstehen, dass dies u.a. damit begründet wird, dass es nur ein Exemplar geben soll. Ich gehe davon aus, dass man sich die Untersuchung vom Plankreis auch als PDF zur Verfügung stellen lassen könnte.
Hier finden Sie den Artikel aus dem Dorfener Anzeiger vom 12.12.2014