
Schon seit Anfang des Jahres, im Wahlkampf und nun die ersten Sitzungen, merke ich wie es mir immer mehr Spaß macht mich einzubringen, Ideen umzusetzen und mich für die Belange der BürgerInnen einzusetzen. Denn ich „werde gehört". In unserer Fraktion bin ich leider die einzige Grüne. Doch zusammen mit einer Kollegin der SPD und einem parteilosen Kollegen fühle ich mich wohl und bin mir sicher ernst genommen zu werden. Wir haben bereits im Wahlkampf gezeigt wie wir gemeinsam stark sind und können uns so mit unseren unterschiedlichen Potenzialen durchaus ergänzen. Meine Stärke ist wohl die Spontanität, die Kreativität und meine offene Art auf Menschen zu zugehen. Besonders in den Diskussionen der öffentlichen Sitzung freut es mich wenn mein Wort anklang findet und mich auch die Presse durchaus wahrnimmt. Bereits in den Klausurtagen mit dem neuen Gemeinderat konnte ich viele gute Gespräche führen und Kontakte knüpfen. Meinungen ausloten, Hintergründe von bisher getroffenen Entscheidungen im alten Gemeinderat verstehen und aber auch hinterfragen. Die gute Zusammenarbeit über die Grenzen der Parteien hinweg ist mir wichtig. Die Person zählt. So kann konstruktives Zusammenarbeiten für die kommenden 6 Jahre im Rat möglich gemacht werden.
Eine neue Ortsmitte mit Discount-Supermarkt, ein Ärztehaus, ein mehrere Millionen schweres Vereinshaus, all das wird mich herausfordern. Was finde ich sinnvoll, was gibt es für Alternativen?
Im Ausschuss für Familie und Kultur und im Umwelt und Energieausschuss werde ich mich ebenso engagieren. Leider aber wurde der Umweltreferent „unter den Tisch fallen gelassen" Schade, soll dieser doch die Verbindung vom Bürger zur Gemeinde und auch als Entlastung für den Bürgermeister agieren. Aber vielleicht will dieser gar keine Entlastung, keine neuen Ideen, keine „Unruhestifter"? Mit aller Kraft haben wir in der Fraktion den Jugendreferenten „gerettet". Unsere Argumente wurden angenommen. Und so haben wir nun zumindest eine Ansprechperson für die Jugendlichen in der Gemeinde Finsing
Ein erstes wichtiges Thema sind unsere Spielplätze in der Gemeinde. Marode und teilweise nicht mehr sicher, vom TÜV nicht mehr zugelassen, so machen sie einen äusserst schlechten Eindruck. Leider kommt das für die Gemeinde sehr überraschend, hat man scheinbar vergessen Gelder für die Instandsetzung einzuplanen. Mit der Finsinger Elterninitiative möchte ich nun gemeinsam dafür sogen, dass schnell und unbürokratische Lösungen erarbeitet werden.Wir haben uns entschlossen, zunächst einmal eine Besichtigung der Spielplätze anzubieten, damit wir uns ein möglichst objektives und aktuelles Bild vom Zustand und von der Anlage der Spielplätze machen können. Uns ist bewusst, dass Spielplätze schlichtweg teuer sind – es sei denn, wir könnten in gutem Miteinander von Gemeinde und Familien ein Spielplatz-Konzept entwickeln, das den Kindern ein interessantes Angebot schafft, aber welches gleichzeitig auch das Engagement und die Eigenleistung der Eltern sowie Hilfe von Sponsoren und ortsansässigen Firmen vorsieht, mit dem einzelne Projekte ohne kostenintensive Anschaffungen verwirklicht werden können. Wir wollen dass sich Eltern einbringen können mit Ideen und auch bei der Umsetzung. Wir wollen natürliche, naturnahe und erlebnisreiche Spielplätze schaffen. Bestimmte Spielgeräte müssen zwar einfach gekauft werden, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, aber nicht grundsätzlich erfordern attraktive Spielräume auch ein exorbitant teures Spielgerät. Materialien aus der Natur, z.B. Baumstämme zum Balancieren, eine Naturbaustelle und vieles mehr ergänzen das Standard -Programm kostengünstig. Zusammen mit einer Waldpädagogin, Lehrern, Schreinern und Architekten sind wir ein Team das so schnell nicht aufzuhalten ist! Es wäre schön, wenn wir hier das Potential und den Helferwillen innerhalb der Gemeinde nutzen könnten. Wir wollen mehr „Mitmachgemeinde" in Finsing werden! Dies alles konnte ich in den letzten beiden Sitzungen anbringen.
Ich freu mich schon auf die nächste Sitzung!
Herzlichst
Andrea Struck