Verbesserung der Busverbindungen im Landkreis löst Streit aus

Verbesserung der Busverbindungen im Landkreis löst Streit aus

Der Ausschuss für Struktur, Verkehr und Umwelt hat in seiner gestrigen Sitzung eine Verbesserung der Busverbindungen von Bockhorn und Taufkirchen nach Erding beschlossen.

Wie jedes Mal bei der Besprechung der Fahrplanwünsche ergab sich beim ersten Antrag auf eine zusätzliche Fahrt (dieses Mal von Bockhorn nach Erding) eine Grundsatzdiskussion zwischen den Befürworter*innen eines Ausbaus des ÖPNV und den Gegnern eines solchen. Wie jedes Mal holte Landrat Bayerstorfer die "Grundsatzbeschluss-Keule" raus. Mitte der 90er habe der Kreistag einen Grundsatzbeschluss gefasst, dass Fahrten, die bei der Fahrgastzählung weniger als 5 Fahrgäste haben, eingestellt werden. Da die CSU im Landkreis ein sehr statisches Verständnis vom Nutzungsverhalten der Busfahrer*innen hat, bedeutet das, dass sich 10 Nutzer*innen einer Fahrt dann auf zwei Fahrten verteilen. Und somit beide Fahrten in Gefahr sind. Dass bessere Verbindungen mehr Fahrgastaufkommen generieren könnten, kommt in dieser Welt nicht vor. Außerdem kennt Landrat Bayerstorfer einen, der den Führerschein gemacht hat und deshalb keinen Bus mehr braucht.

Trotz alledem konnten gegen die Stimmen der CSU-Fraktion (abzüglich des Taufkirchener Vertreters, was wohl auch zum Ärger von Hans Wiesmaier beigetragen hat) oben genannte Verbesserungen erreicht werden.

Mehr zur Sitzung und zum zumindest fragwürdigen Demokratieverständnis von Hans Wiesmaier lesen Sie im Online-Artikel des Erdinger Anzeigers:

http://webviewer.merkur.de/muenchnermerkur/16600/article/601912/31/5/render/?token=8dc091de12b634dbe929d307113bd782

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