Alt und arm? Ist das Gerechtigkeit? – Zeit für eine Grüne Rentenreform

Alt und arm? Ist das Gerechtigkeit? - Zeit für eine Grüne Rentenreform

Wir werden immer älter und bleiben länger gesund und fit. So sehr wir uns darüber freuen, so sehr macht es uns auch Sorge: Wie soll das alles finanziert werden? Kaum ein Thema eignet sich so für Populismus und Angstkampagnen wie die Rente. Nichts sorgt uns Bürger*innen mehr als Armut im Alter. Und das, obwohl 2016 die Renten um etwa 5% gestiegen sind und der Beitragssatz so niedrig ist wie seit zwanzig Jahren nicht. Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf. Sie hat die Finanzkrise unbeschadet überstanden und wird auch die nächste Krise überstehen. Dennoch gibt es großen Handlungsbedarf: Für Mütterrente und Rente mit 63 werden die Reserven verschleudert, Riester funktioniert mit Minizinsen nicht, und mit den Babyboomern kommen bald die geburtenstärksten Jahrgänge in die Rente. Und heute schon sind viel zu viele Rentner*innen auf Sozialhilfe, sprich Grundsicherung im Alter angewiesen. Droht uns etwa allen Altersarmut? Ein weiter so ist in der Rente schwerlich möglich. Wir benötigen den Mut, uns auch neuen Wegen in der Alterssicherung zu öffnen. Die Grüne Partei hat aus diesem Grund eine Rentenkommission ins Leben gerufen, um Grundzüge einer Grüne Rentenreform zu erarbeiten.

Donnerstag, den 20. Oktober um 20 Uhr im MayrWirt in Erding Alt und arm? Ist das Gerechtigkeit? – Zeit für eine Grüne RentenreformReferent: Udo Philipp, Mitglied der Rentenkommission und stellv. Sprecher BAG Wirschaft und Finanze

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