
Die Isener Grünen laden ein: Krimikabarettistische Lesung mit Leonhard F. Seidl
Anschließend Diskussion mit Kreisbäuerin Irmgard Posch
Wie stehts um unsere Landwirtschaft? Freitag, 05.05.2017, ab 19 Uhr im Gasthof Klement – Kaminzimmer Eintritt frei!
Die moderne Agrarwirtschaft stellt viele Bauern vor massive Probleme. Wie kann man in Zeiten von radikaler wirtschaftlicher Konkurrenz nachhaltig produzieren und Tiere vernünftig halten? Was sind die Herausforderungen eines bäuerlichen Betriebes – und was sollte passieren, damit es die Landwirtschaft wieder leichter hat?
Wir diskutieren über diese Fragen mit der neuen Kreisbäuerin Irmgard Posch aus Mittbach, der es ein Anliegen ist, Verbraucher und Bauern an einen Tisch zu bringen.
Angeregt wird die Diskussion durch eine Lesung des Isener Autors Leonhard F. Seidl, dessen Kriminalroman „Viecher" einen kritischen, aber humorvollen Blick auf die Realität landwirtschaftlicher Betriebe wirft. Leonhard F. Seidl saß im Knast, um für die Arbeit »Beschriebene Blätter – kreatives Schreiben mit straffälligen Jugendlichen« zu recherchieren, die 2007 ausgezeichnet wurde. Sein Debütroman »Mutterkorn« wurde für den Förderpreis zum August-Graf-von- Platen-Literaturpreis nominiert. 2016 war er Stipendiat des Literaturhauses München und des Literaturforums im Brecht-Haus sowie Writer in Residence für Literatur und Menschenrechte in Meran. Im August erscheint sein vierter Roman in der Edition Nautilus.
Über „Viecher":
Die Polizei sagt, Bauer Luidinger ist in seinem Stall bei Isen von einem Zuchtstier auf die Hörner genommen worden – Tod durch unglückliche Umstände. Privatdetektiv Freddie Deichsler aber erkennt einen Mord. Hat der tote Bauer etwas mit der umkämpften dritten Startbahn des Münchner Flughafens zu tun? Oder mit dem geplanten Golfplatz Dorfen? Wie immer gibt Freddie alles, um den Fall zu lösen – und verfolgt sogar eine Herde Kühe durch halb Oberbayern bis nach Tunesien… Informationen zum Autor: www.textartelier.de