Grüner Rundgang durch den Erdinger Stadtpark

Grüner Rundgang durch den Erdinger Stadtpark

Zu einem ersten Rundgang lud der Ortsverein von Bündnis 90/Die Grünen in den Erdinger Stadtpark ein. Man wollte sehen, wie sich der Umbau ausgewirkt habe und welche Ecken oder Spielgeräte gerne angenommen werden. Zu Beginn begrüßte Hartmut Witting als Sprecher die Teilnehmer und gab historische Details zur Entstehung des Parks bekannt. Danach wurde das grüne Klassenzimmer auf dem Areal jenseits der S-Bahn besichtigt. Leider trugen nächtliche Gelage und Vandalismus in der Vergangenheit dazu bei, dass das Sonnensegel schon deutliche Spuren aufweist. Inzwischen wird dieser Teil abends mit einem Tor versperrt. Andreas Müller, Beisitzer im Ortsverein, betont, dass ein Park kein Dschungel sei, an manchen Stellen ein grünes Blätterdach mehr gebracht hätte als eine Konstruktion aus Stahl und Stoff.

Nach der Unterführung gelangten alle in den alten Teil des Stadtparks. Der Spielplatz und die Wiese waren nicht nur von Kindern bevölkert. Spielgeräte zum Schwingen und Klettern wurden gut angenommen. Die Dächer der keltischen Hütten weisen allerdings auch auf unsachgemäßen Gebrauch hin. Entlang der Sempt ist jetzt auch ein Weg zur Brücke möglich, was früher nicht der Fall war. Im Stadtpark ist seit den Ferien auch das Radfahren erlaubt, außer an den Brücken. Die Anwesenden machten einen Abstecher zum Tiergehege. Als Abschluss wurde das Gebiet unterhalb der Realschule Hl. Blut besichtigt. Hier ist der Stadtpark noch ursprünglicher und sollte dies nach Schriftführerin Doris Kraekers Wunsch auch so bleiben. Eine Eventbühne würde diesen Eindruck empfindlich stören.

Doris Kraeker

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