
In der Sitzung des Dorfener Stadtrats am 7.12. wurde in die 14. Änderung des Flächennutzungsplans eine weitere neu darzustellende Wohnbaufläche im Gebiet "ehemalige Ziegelei Meindl" aufgenommen. Diese 1,3 ha kommen zu den bereits beantragten ca. 11ha Wohnbaufläche-Fläche noch dazu. Dorfen braucht dringend bezahlbaren Wohnraum auch für einkommensschwache und alleinstehende MitbürgerInnen. Der Stadtrat muss sich rechtzeitig Gedanken darüber machen, welche Wohnformen für Dorfen praktikabel sind und zu einer gesunden Stadtentwicklung beitragen.
Der Stadtrat möge beschließen:
Für die geplante Wohnbebauung auf dem „Meindl-Areal“ in Dorfen soll die Verwaltung für den Stadtrat Vorschläge erarbeiten, wie eine sozial verträgliche Wohnbebauung realisiert werden kann.
Mögliche Instrumente wie „Sozialgerechte Bodennutzung“, Einbindung der Wohnungsbau-Gesellschaft des Landkreises Erding oder der Nikolai-Stiftung, Gründung einer städtischen Wohnbaugesellschaft, Mietpreisbindung für bestimmte Wohnungen, städtebauliche Verträge mit möglichen Investoren zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum ect. sollen geprüft werden.
Begründung:
Immer wieder wird der „dringliche Wohnungsbedarf“ für die Stadt Dorfen hervorgehoben. Es wird Wohnraum zu sozial verträglichen Preisen für die verschiedenen Bevölkerungsschichten benötigt, z.B. für Familien und Alleinerziehende mit geringem oder mittlerem Einkommen, für Rentnerinnen und Rentner und für anerkannte Flüchtlinge.
Mit der 14. Änderung des Flächennutzungsplan der Stadt Dorfen sollen ca.11ha Wohnbaufläche auf dem Gelände der ehemalige Ziegelei Meindl entstehen. Die Stadt Dorfen sollte die Möglichkeit nutzen, auf diesem Areal sozial verträglichen Wohnungsbau zu realisieren.
Ursula Frank-Mayer
Dr. Dorette Sprengel
Gerald Forstmaier