EQUAL PAY DAY 2026

Frauen arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Berufen und Branchen

Teilzeit und Sorgearbeit gehen oft zulasten des Einkommens

Löhne sind häufig intransparent: In vielen Bereichen fehlen Tarifverträge

Wenn du dir unsicher bist, ob du fair bezahlt wirst, helfen dir Vergleichsangebote: Mit den Plattformen Entgeltatlas, Lohnspiegel oder Gehaltsvergleich kannst du deinen Lohn vergleichen.

Ein wichtiger Schutz sind Tarifverträge. Sie regeln:

klare Entgeltgruppen

transparente Kriterien für Bezahlung

regelmäßige Lohnerhöhungen

In Betrieben mit Tarifvertrag ist die Lohnlücke deutlich kleiner. Tarifbindung schützt – besonders Frauen.

Fairer Mindestlohn: Der gesetzliche Mindestlohn muss mindestens 60% des

mittleren Bruttolohns betragen. Das ist besonders für Frauen wichtig, da sie

häufig im Niedriglohnsektor arbeiten.

Konsequente Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Unternehmen

müssen verpflichtet werden, geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede

offenzulegen und zu beseitigen.

Einführung eines wirksamen Verbandsklagerechts: Gewerkschaften und

Interessenvertretungen müssen stellvertretend klagen können, um Betroffene

von Lohndiskriminierung nicht allein zu lassen.

Umsetzung und Einhaltung des Bundestariftreuegesetzes: Die meisten

Bundesaufträge sollen an Firmen mit tariflichen Standards vergeben werden.

Lohnungleichheit ist kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem.