Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Erding ziehen mit starkem Team und klaren Zielen in die Kommunalwahl 2026 – 13 Listen aufgestellt, Hoher Frauenanteil und neuer Ortsverband
Mit einem breiten, diversen Kandidat*innenteam und einem klaren Bekenntnis zu ökologischer, sozialer und demokratischer Kommunalpolitik gehen Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Erding in die Kommunalwahl 2026. Bei den Aufstellungsversammlungen der vergangenen Wochen wurden 13 Stadt-/ Marktgemeinde- und Gemeinderatslisten in Erding, Dorfen, Wörth, Ottenhofen, Finsing, Isen, Forstern, Pastetten, Oberding, Wartenberg, Fraunberg, Langenpreising und Lengdorf nominiert – darunter zwei Neuaufstellungen in Oberding (mit neu gegründetem Ortsverband) und Lengdorf. Zudem tritt die Partei mit einer 60-köpfigen Kreistagsliste sowie einer Kandidatin auf der SPD-Liste in Buch am Buchrain an.
Besonders hervorzuheben ist der Frauenanteil von über 50 Prozent auf den meisten Listen sowie die gesellschaftliche Vielfalt der Kandidat*innen: Von jungen Klimaschützer*innen über erfahrene Kommunalpolitiker*innen bis hin zu Engagierten aus Handwerk, Landwirtschaft und Sozialwesen spiegeln die Teams die Realität im Landkreis wider. „Unsere Listen stehen für eine Politik, die alle mitnimmt – generationenübergreifend, paritätisch und mit Expertise aus allen Lebensbereichen. Das ist unser Markenzeichen und unsere Stärke“, betont Konrad Thees, Sprecher des Kreisverbands.
Inhaltlich setzen die Grünen auf Themen, wie Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum und bezahlbaren Lebenshaltungskosten, Zusammenhalt, Artenschutz und die Stärkung unserer Kinder. „Die Kommunalwahl 2026 ist eine Richtungsentscheidung: Setzen wir auf mutige Lösungen für die Klimakrise oder auf Stillstand?“ so Lisa Schießer, ebenfalls Sprecherin des Kreisverbands. „In Zeiten von Hitze, Flächennot und sozialer Spaltung braucht es kommunale Politik, die handelt – nicht nur verwaltet.“
Klare Haltung gegen Hetze und für Zivilgesellschaft
Vor wenigen Wochen wurde der Verein Omas gegen Rechts durch ein Plakat am AfD-Infostand in der Erdinger Innenstadt auf unterster Ebene angegriffen. Dazu erklärt der Kreisverband: „Wir stehen solidarisch an der Seite aller zivilgesellschaftlich Engagierten. Ehrenamtliche tragen unsere Demokratie – ob in Vereinen, Sozialverbänden oder Initiativen wie den Omas gegen Rechts.” Den Ersteller*innen des Plakats, selbst wenn diese an der Strafbarkeit des Inhalts des Plakats zweifeln, sollte es doch zu denken geben, dass über die Strafbarkeit dieser Aussage überhaupt nachgedacht werden muss. Kritik ist in der Demokratie nicht nur erlaubt, sondern erwünscht, aber doch bitte auf eine zivilisierte Art und Weise.
Hintergrund:
Die Aufstellungsversammlungen fanden zwischen Oktober und Dezember 2025 statt. Der Zuwachs an 2 Listen für die Kommunalwahl 2026 gegenüber der Kommunalwahl 2020 spiegelt das kontinuierliche Wachstum der Partei im Landkreis wider, die seit 2020 Mitgliederzuwächse verzeichnet.









