Die Zukunft der deutschen Energieversorgung – Dieter Janecek zieht viele Interessierte nach Isen

Die Zukunft der deutschen Energieversorgung - Dieter Janecek zieht viele Interessierte nach Isen

Am 9. Januar lud der Ortsverband Isen gemeinsam mit dem Kreisverband nach Isen ein. Zu Gast war Dieter Janecek, MdB, und referierte zum Thema: Zukunft der deutschen Energieversorgung. Schon bald war klar, dass dieses Thema gerade sehr viele Menschen bewegt. Das Nebenzimmer im Gasthof Klement füllte sich rasch, schließlich mussten weitere Stühle aus dem Saal geholt werden, und trotzdem fanden nicht alle Interessierten Platz. Leider mussten sogar einige Leute wieder den Heimweg antreten, andere begnügten sich mit Plätzen im Gang und hörten von dort aus zu. Nach der Bergrüßung durch Sprecherin Lena Geiger stellte sich Direktkandidatin Laetitia Wegmann dem Publikum vor.

In einer kurzen Einführung über die aktuelle Lage, stellte Dieter Janecek anschaulich die besondere Situation seit Beginn des Ukrainekrieges dar. Er berichtete bereits von vielen Maßnahmen, die die Bundesregierung unter der Führung von Robert Habecks Ministerium für Wirtschaft und Klima in Angriff genommen habe. Durch diese sei es auch gelungen, die Versorgungssicherheit, insbesondere im Bereich Gas, aufrecht zu erhalten.

Im Anschluss entstand eine rege und vielfältige Diskussion mit den Zuhörer:innen, die trotz der vielen Fragen und Beiträge sehr diszipliniert und sachlich geführt wurde. Erstaunlich viele Gäste hatten auch beruflich einen konkreten Bezug zum Thema des Abends. So waren zum Beispiel Vertreter aus dem Bereich Biogas mit dabei, andere konnten aus ihrer Tätigkeit als Ingenieure wertvolle Beiträge leisten. Andere berichteten auch als Privatpersonen von den immer noch teils großen Hürden, die beim Betrieb von Kleinanlagen und bei Speichersystemen bestehen. Auch im Bereich Bürokratieabbau konnte Dieter Janecek Verbesserungen in Aussicht stellen. Als ein wesentlicher Punkt wurde der lange Zeit verschlafene Ausbau der Windenergie und der notwendigen Stromtrassen thematisiert. Auch kleine, aber wichtige Themenbereiche wie die Ladeinfrastruktur, die Einführung von Smartmetern und vieles mehr wurde diskutiert.

Am Ende waren sich die Zuhörer:innen einig, dass die Energieversorgung nur mit einem schnellen Ausbau in allen zur Verfügung stehenden Sparten, ob Wind, Sonne oder Biogas und mit deren intelligenter Vernetzung, möglich ist.