
Herbert Maier und Dominik Rutz zur CO2-Reduzierung
Sehr geehrter Verbandsvorsitzender Max Gotz,
bitte legen Sie der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Geowärme Erding folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung vor:
Bis Mitte 2022 ist ein Konzept zu erstellen, wie der Primärenergiefaktor der Erdinger Fernwärmeversorgung von derzeit 0,74 auf <0,3 bis zum Jahr 2033 gesenkt werden kann, um zukünftig eine weitgehend erneuerbare Wärmeversorgung bereitstellen zu können.
Begründung:
Um den Klimawandel und seine Folgen zu begrenzen ist in allen Bereichen dringend eine massive Senkung des CO2-Ausstosses nötig. Bei der Erdinger Fernwärme bedeutet dies in erster Linie den hohen Anteil der fossilen Energie durch verschiedene Maßnahmen zu senken.
Laut der Steag Internetseite www.steag.com/de/modalcontent/02-leistung/geothermie/erding/ setzt sich der Brennstoffeinsatz wie folgt zusammen:
Ohne einem Konzept vorgreifen zu wollen, sehen wir folgende Ansatzpunkte:
Senkung der Vorlauftemperaturen im Netz (Temperaturerhöhung auf Abnehmerseite falls nötig)
Bau eines saisonalen Speichers zum Einspeichern von Solarthermie, Geowärme und Wärme aus regionaler Bioenergie
Einsatz elektrisch betriebener Wärmepumpen in den Heizwerken, die mit regional erzeugtem erneuerbaren Strom aus Neuanlagen betrieben werden
Anlagen: www.solare-waermenetze.de
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Maier,
Dominik Rutz