Die Isener Kulturreferentin Lena Geiger freut sich über den Reload

Die Isener Kulturreferentin Lena Geiger freut sich über den Reload

Ich war von Anfang an begeistert, als Geraldine Frisch von Isenwerk mit der Idee des KUNSTANSCHLAGS auf mich zukam. Seit mittlerweile mehr als einem Jahr zwingt die Corona-Pandemie Kunst und Kultur in eine Zwangspause.

Mit dem KUNSTANSCHLAG besteht jetzt nicht nur für die beteiligten Isener Künstler*innen die Möglichkeit, endlich wieder Werke zu präsentieren, sondern auch die Bürger*innen bekommen die Möglichkeit, im Vorbeigehen Kunst zu erleben. Und ganz nebenbei verschwindet der momentan triste Anblick der leeren örtlichen Anschlagtafeln.

Es hat mir von Beginn an Spaß gemacht, als Kulturreferentin dieses Projekt zu begleiten. Beim Startschuss am 01. Mai herrschte eine tolle Stimmung und mir hat es sehr gut gefallen, nach und nach so verschiedene und vielfältige Werke auf den Anschlagtafeln entstehen zu sehen.

Leider verschwanden 6 von 8 Werken innerhalb eines Tages wieder von den Tafeln. Achtlos heruntergerissen oder gänzlich verschwunden. Wie jemand noch vor Beginn der offiziellen Ausstellung so viel Energie in dessen Zerstörung setzen kann ist mir ein Rätsel.

Gerade deshalb freut es mich umso mehr, dass mit dem KUNSTANSCHLAG RELOAD nun ein zweiter Versuch gestartet wurde. Ich erhoffe mir für den Reload, dass viele Isener*innen sich die Werke ansehen können, darüber diskutieren und sich austauschen, ohne sie dabei zu zerstören.

Lena Geiger