
1.) Ich habe nicht, wie fälschlicherweise von Frau Lanzinger behauptet, „im Stadtrat für eine Auslagerung der Sportstätten und Schwimmbad gestimmt und andererseits aber Stimmung für einen Verbleib gemacht“.
Das ist eine unwahre Behauptung.
Siehe Protokoll vom 6.6.2018 Stadtrat Dorfen:
TOP 1 Der Stadtrat nimmt die Vorstellung der Konzeption zur Verlegung und zum Neubau der Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen nach Rutzmoos zur Kenntnis. Weiterhin beschließt der Stadtrat die Planung zum Neubau der Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen nach Rutzmoos mit der Variante „A“ weiter zu führen.
Abstimmungsergebnis: Anwesend: 21
Für den Beschluss: 15
Gegen den Beschluss: 6
Für den Beschluss stimmen: StM Angermeier, StM Arendt, StM Bachmaier, StM Forstmaier, StM Greimel, Erster Bürgermeister Grundner, StM Heilmeier, StM Holbl, StM Jung, StM Lanzinger, StM Oberhofer, StM Dr. Rudolf, StM Selmair, StM Sperr und StM Wagenlechner.
Gegen den Beschluss stimmen: StM Frank-Mayer, StM Jell, StM Meister, Dritte Bürgermeisterin Minet, StM Müller-Ermann und StM Dr. Sprengel.
StM Meister gibt im Namen der StM Frank-Mayer, StM Jell, Dritte Bürgermeisterin Minet, StM Müller-Ermann und StM Dr. Sprengel folgende persönliche Erklärung ab: "Wir wollten die Varianten A und B genauer untersucht haben. Der Punkt „Verkehr und die damit zusammenhängende Untersuchung Schwimmbad mit Hallenbad am bestehenden Standort“ wurde in der Debatte nicht ausreichend berücksichtigt."
(Zur Erläuterung: Variante A: Auslagerung aller Sportanlagen, Variante B: Freibad und Eishalle bleiben am Standort) 2.)
Weiterhin stellte ich bei diesem TOP folgenden Antrag:
STM Frank-Mayer beantragt, eine weitere Variante mit Kostenermittlung zu prüfen. In dieser Variante soll das Schwimmbad am jetzigen Standort erhalten und saniert werden, ein Hallenbad z.B. in Massivholzbauweise neu gebaut und so platziert werden, dass es als Lärmschutz für die Wohnbebauung dient und zur Entlastung und Erweiterung des Freizeitangebotes ein Naturbadeweiher entsteht.
An diesem konstruktiven Antrag (der mit dem obigen Beschluss hinfällig wurde, also faktisch abgelehnt wurde) ist deutlich zu erkennen, dass die Aussage, ich wolle verhindern, „dass der Sport- und Freizeitbereich zukunftsfähig gemacht wird“ (wie in oben genannten Artikel behauptet wird) jeglicher Grundlage entbehrt.
3.) Frau Lanzinger behauptet, ich hätte einen von mir geposteten Beitrag auf Facebook wieder gelöscht, weil darunter „die eine oder andere Reaktion ist, die einem so nicht gefällt“.
Sie schlussfolgert, ich würde „eine Meinung nur ernst nehmen, solange sie einem selbst zur Nase steht und passt“. Auch das ist eine unwahre Behauptung. Ich habe diesen Facebook-Beitrag, auf den Frau Lanzinger anspielt, nicht gelöscht. Es wird von Frau Lanzinger somit, durch eine bewusst gestreute Unwahrheit, ein völlig falscher Eindruck erweckt.
4.) Ja, wenn die Bodenplatte bricht, ist das Bad nicht mehr nutzbar, da hat Frau Lanzinger recht! Nicht recht hat sie mit der Aussage, SPD und Grüne würden versuchen, „alles so hinzudrehen, dass es für sie passt.“ Für das Freibad besteht Sanierungsbedarf, das hat niemand bestritten.