
Wir möchten zwei Beispiele herausgreifen, warum mit der AFD und dem MdB Hans Jörg Müller kein vernünftiger politischer Diskurs möglich ist.
Hans Jörg Müller, der vor kurzem in Dorfen gesprochen hat, war der einzige Abgeordnete im ganzen Bundestag, der der Ausschwitz-Überlebenden Lasker-Wallfisch nach ihrer Rede nicht applaudiert hat. Dies zeigt einerseits welcher Gesinnung er anhängt und zweitens, dass ihm schlichtweg der nötige Anstand und Respekt fehlt.
Im Programm der AFD stehen einige Zeilen, die beispielhaft sind für den Umgang der AFD mit Realität, Fake und Verantwortung. Diese disqualifizieren die AFD aus unserer Sicht.
So behauptet die AFD, dass nicht wissenschaftlich gesichert sei, dass Klimaänderungen menschengemacht sind. Sie wolle daher das Klimaabkommen kündigen und die CO2-Emissionen zugunsten der Wirtschaft nicht weiter einschränken.
Interessant dabei ist, dass die AFD den fortschreitenden Klimawandel zwar nicht leugnet, aber die Verantwortung dafür nicht bei den Menschen sieht. Und da die Menschheit nicht für den Klimawandel verantwortlich sein soll, so braucht sie sich auch nicht darum zu kümmern. So die Meinung der AFD.
Tatsächlich herrscht aber nicht nur über den Klimawandel ein wissenschaftlicher Konsens, sondern auch darüber, dass die Menschheit durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Landnutzung verantwortlich für diese drastische Veränderung ist.
Die AFD leugnet also nicht nur eine wissenschaftliche Realität, sie versucht sie sogar noch als Fake darzustellen um die gesellschaftliche Verantwortung für den Klimawandel nicht übernehmen zu müssen. Oder besser gesagt, um dem Wähler jegliche Einschränkung vom Leibe zu halten.
Diese platte Vorgehensweise ist typisch für die AFD. Sie will sich nicht mit Argumenten und Fakten beschäftigen um daraus ein Abschieben der Verantwortung zu begründen. Man will den einfachsten Weg gehen, egal ob das Sinn macht oder eben nicht.
Dieses eine Thema Klimawandel zeigt, dass mit der AFD eine politische Diskussion nicht funktionieren kann, wenn Fakten einfach verdreht und geleugnet werden.