
Das war eine sehr lange, sehr intensive Gemeinderatssitzung in Isen gestern. Während parallel im Gasthof Klement Isen das Faschingskomitee Isen den Faschingsbeginn feierte und per Aushang am Rathaus eine schwungvolle Sitzung wünschte, beschloss der Gemeinderat unter anderem die Jahresrechnung 2013, den Nachtragshaushalt für 2014 und eine Studie im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts. Es sollen u.a. Potentiale zur Eigenstromnutzung, Einsparmöglichkeiten bei der Straßenbeleuchtung und ein Monitoring der Energieverbräuche der kommunalen Gebäude untersucht werden.
Wozu es derzeit keine konkreten Planungen gibt ist der Klimaschutz-Manager. Dieser sollte in der ursprünglichen Planung u.a. Klimaschutz-Projekte in den beteiligten Gemeinden initiieren und koordinieren, Energieeinsparungen bei kommunalen Gebäuden forcieren und allgemein die Klimaschutz-Aktivitäten voranbringen. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in den Gemeinden, was denn konkret dessen Aufgaben sein könnten, wird es den Klimaschutz-Manager vorerst gar nicht geben. Statt dessen sollen Initiativen zu gemeinsamen Projekten der Gemeinden ggfls mit Unterstützung von Projektbüros durchgeführt werden.
Ich sehe das sehr kritisch. Zum einen ist unklar aus welcher Initiative interkommunale Projekte entstehen sollen, zum anderen entstehen dadurch für jeden Einzelfall durchzusetzende Kosten. Ich denke, es braucht eine konkret verantwortliche Person, die die Projekte anstößt. Arbeitsgruppen mit Bürgerinnen der Gemeinde begleitet. Öffentlich dem Konzept ein Gesicht gibt.
Hier nochmal der Link zum integrierten Klimaschutzkonzept